Die BundID ist das zentrale Bürgerkonto des Bundes. Sie ermöglicht Bürgerinnen und Bürgern einen sicheren und einfachen Zugang zu digitalen Verwaltungsleistungen und unterstützt Bund, Länder und Kommunen bei der effizienten, rechtssicheren und skalierbaren Digitalisierung von Verwaltungsprozessen.

BundID
Das zentrale Bürgerkonto für digitale Verwaltungsleistungen
Überblick und Einordnung
Die BundID bündelt zentrale Funktionen für das digitale Zusammenspiel zwischen Bürgerinnen und Bürgern und der Verwaltung in Deutschland. Sie schafft die Voraussetzungen für einen sicheren Nachweis der Identität, eine vereinfachte Antragstellung und eine transparente digitale Kommunikation. Sie bietet einen einfachen Zugang und ein Postfach für alle digitalen Bescheide – eine Anmeldung mit verschiedenen Nutzerkonten entfällt.
Bereits heute ist die BundID in zahlreichen digitalen Verwaltungsleistungen integriert und wird von mehreren Millionen Menschen in Deutschland genutzt.
Aktuelle Schwerpunkte liegen im Ausbau der Benutzerfreundlichkeit sowie in der Einführung einer digitalen Kommunikation in beide Richtungen. So sollen auch Rückfragen der Verwaltung zu Anträgen einfach und sicher über die BundID möglich werden.
Die folgenden Bereiche geben einen Überblick über zentrale Funktionen und Schwerpunkte der Weiterentwicklung.
Funktionen und Schwerpunkte
Umsetzung und Herausforderungen
Die BundID wird als zentrale Basiskomponente der digitalen Verwaltung in einem komplexen föderalen und europäischen Umfeld eingesetzt. Eine zentrale Herausforderung liegt in der Weiterentwicklung technischer, rechtlicher und organisatorischer Anforderungen.
Besondere Anforderungen ergeben sich aus der parallelen Weiterentwicklung der BundID und anderer zentraler Komponenten, insbesondere im Kontext der novellierten eIDAS-Verordnung und der EUDI-Wallet.
Zur praktischen Erprobung der Anbindung der BundID an die EUDI-Wallet führen der Bund, die Stadt Dresden und der Freistaat Sachsen ein gemeinsames Erprobungsprojekt durch. Anhand konkreter Anwendungsfälle, darunter der Dresden-Pass und die sächsische Ehrenamtskarte, werden technische und organisatorische Fragestellungen getestet. Die so gewonnenen Erkenntnisse werden allen Verwaltungen zur Verfügung gestellt.
Die Weiterentwicklung der BundID erfolgt iterativ und praxisnah unter Einbeziehung von Erfahrungen aus Pilotprojekten und dem laufenden Betrieb. Ziel ist es, Verwaltungen frühzeitig Orientierung zu geben und die BundID schrittweise an fachliche, rechtliche und europäische Anforderungen anzupassen.