Unser Ziel ist es, mit dem Förderprogramm „Digital-Tech-to-Product – Entwicklung souveräner und marktorientierter Innovationen in digitalen Technologien“ exzellente Entwicklungsarbeit in marktfähige Innovationen zu überführen, die zu hiesiger Wertschöpfung beitragen.
Die Förderung folgt dabei dem Prinzip Market Pull statt Technology Push: Das BMDS fördert Vorhaben, die ein konkretes Markt- oder Gesellschaftsproblem adressieren, einen nachvollziehbaren Bedarf belegen und von Beginn an auf Anwendung und Verwertung ausgerichtet sind. Voraussetzung ist, dass die technologische Machbarkeit bereits über einen Proof of Concept (PoC) nachgewiesen ist und eine schlüssige Perspektive für Geschäftsmodell und Markteinführung besteht.
Zugleich setzt das Förderprogramm auf digitale Souveränität: Antragstellende sollen ihren Technologie-Stack transparent machen und darlegen, wie ihr Lösungsansatz zu mehr Resilienz, Unabhängigkeit von außereuropäischen Partnern und technologischer Selbstbestimmung beitragen wird.
Zielgruppen und Fördergegenstand
Im Fokus des Förderprogramms stehen als einer der Treiber des digitalen Innovationstransfers Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Diese können sich mit Einzelvorhaben oder im Verbund mit weiteren Akteuren bewerben.
Das BMDS fördert produktorientierte Innovationsprojekte im Bereich digitaler Technologien. Im Mittelpunkt stehen Vorhaben, welche ihre digitale Lösung nach der erfolgreichen Technologiedemonstration in ihrer Einsatzumgebung bis zur vorkommerziellen Marktreife weiterentwickeln, also bis zum Technology Readiness Level 8 (TRL 8). Förderungen digitaler Technologien nach dem Proof of Concept (ca. TRL 4 und 5) sind als Fördergegenstand nachgeordnet, aber in Einzelfällen möglich.
Das Programm ist grundsätzlich technologieoffen, inhaltliche Schwerpunkte legt das BMDS in den jeweiligen Förderaufrufen fest.
