Eine moderne, verständliche und praxistaugliche Rechtsetzung ist zentrale Grundlage für das Vertrauen der Menschen in den Staat. Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen sowie Vollzugsbehörden erwarten zurecht nachvollziehbare Regelungen, die sich bürokratiearm anwenden lassen und die Lebensrealität und Unternehmens- sowie Verwaltungspraxis abbilden und verbessern.

Bessere Rechtsetzung
Klare Regeln für mehr Vertrauen und Effizienz
Ziele und Maßnahmen
Die Modernisierungsagenda des Bundes für Staat und Verwaltung gibt vor, neue Regelungen von Anfang an so zu gestalten, dass sie adressatenorientiert, bürokratiearm, praxis- und digitaltauglich sind und Automatisierung ermöglichen.
Der Fokus liegt daher auf der Frühphase der Rechtsetzung, die künftig einem nachvollziehbaren und transparenten Vorgehen folgt. Diejenigen, die Gesetze schreiben – Legistinnen und Legisten – erhalten mehr Unterstützung und Ausbildung, um ihrer komplexen Aufgabe gerecht werden zu können. Das „Zentrum für Legistik“ wird zu diesem Zweck zum zentralen Anlaufpunkt für Legistinnen und Legisten auf- und ausgebaut. Es soll die praktische Rechtsetzung vereinfachen und von bürokratischem Aufwand entlasten. Maßnahmen wie Reallabore, Öffnungs- und Experimentierklauseln sollen unser Recht zukunftsfähig machen und neue Potenziale erschließen.