
Internationale Digitalpolitik
Den digitalen Wandel aktiv mitgestalten
Wir übernehmen eine zentrale Rolle als Vertreter der Digitalpolitik der Bundesregierung sowohl in bilateralen Kontakten mit anderen Ländern als auch in internationalen Gremien wie G7, G20, der OECD und den Vereinten Nationen.
Dabei setzten wir uns entschlossen dafür ein, die digitale Ordnung auf Basis klarer Regeln und europäischer Werte mitzugestalten, etwa durch internationale Normen, gemeinsame Standards und starke Partnerschaften. So gestalten wir den digitalen Wandel innovationsorientiert, zukunftsgerichtet und verantwortungsvoll.
Für ein offenes und sicheres Internet
International engagieren wir uns für ein freies, sicheres und offenes Internet: ohne Zensur und Netzsperren. In Fragen der Internet-Governance setzen wir auf den Multi-Stakeholder-Ansatz: Regeln für den digitalen Raum sollen im Dialog mit Staat, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft entstehen und nicht im Alleingang einzelner Staaten. Zudem tritt Deutschland für den Schutz demokratischer Werte, Rechtsstaatlichkeit und die Bekämpfung digitaler Manipulation ein, als Grundlage eines vertrauenswürdigen digitalen Umfelds.
Strategische Partnerschaften ausbauen
Die Gestaltung verlässlicher internationaler Rahmenbedingungen erfolgt in engem Austausch mit Partnerländern. Wir bauen diese Partnerschaften gezielt aus, um offene Märkte zu fördern, technologische Abhängigkeiten zu verringern und Kooperationen in Schlüsselbereichen wie Künstliche Intelligenz (KI), Cloud-Infrastruktur und Cybersicherheit zu stärken. Relevante Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft werden einbezogen, um die Zusammenarbeit zwischen den Partnerländern zu unterstützen, und profitieren zugleich selbst von der Kooperation. Zugleich bieten die Partnerschaften eine Plattform, um unterschiedliche Sichtweisen zwischen den Partnerländern abzustimmen und gemeinsam praktikable Lösungen zu entwickeln, die internationale Zusammenarbeit nachhaltig erleichtern.