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1 Jahr Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung

Bundeskanzler Friedrich Merz gratuliert persönlich

Im Mai 2025 wurde unser Ministerium gegründet. Gemeinsam mit Bundeskanzler Friedrich Merz haben wir heute auf das erste Jahr und unsere wichtigsten laufenden Projekte geschaut. Vieles haben wir schon erreicht – noch mehr ist in Arbeit!

Es waren intensive 12 Monate seit der Ministeriumsgründung bis heute: Glasfaser und Mobilfunk als „überragendes öffentliches Interesse“, unsere Digitalisierungsoffensive mit inzwischen 2.000 Pilotkommunen, die Modernisierungsagenda Bund und die Modernisierungsagenda Föderal mit über 280 Maßnahmen, das Entlastungskabinett, unser deutsch-französischer Souveränitätsgipfel, strategische Digitalallianzen mit Kanada, Indien und Brasilien, unser Einfach-Machen-Portal, das Zentrum für Legistik, die EUDI-Wallet-Sandbox, ein internationaler Preis für unsere Verwaltungs-KI-Lösung und, und, und …

Film: Unsere Highlights aus einem Jahr BMDS

Vieles ist angeschoben und momentan intensiv in Arbeit. Darum ging es am 7. Mai bei unserer kleinen Jubiläumsfeier mit hohem Besuch: Mit Bundeskanzler Friedrich Merz blickten wir in den „Maschinenraum“ unseres Ministeriums. Acht Stationen zeigten einige unserer wichtigsten Leuchtturmprojekte: von der EUDI-Wallet über die Staatsmodernisierung, die „Deutschland-App“, die Planungs- und Genehmigungsbeschleunigungs-KI SPARK, die Rechenzentrumsstrategie, KIPITZ, „Schnelleres Netz für alle“ bis zu unserem Agentic AI Hub.

„Die Bundesregierung ist angetreten, den Staat einfacher, digitaler und effizienter zu machen“, betonte Bundeskanzler Friedrich Merz. „Dafür haben wir vor einem Jahr das neue Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung geschaffen. Dieses Ministerium steht für Mut und Aufbruch, für die Entlastung der Bürgerinnen und Bürger und der Wirtschaft. Unsere Modernisierungsagenda ist wuchtig – und das ganze Land wird die Erfolge spüren, etwa beim digitalen Führerschein oder dem antragslosen Kindergeld.“

Video: Ansprachen von Bundeskanzler Merz und Bundesminister Wildberger

„Ich bin unglaublich stolz auf dieses Haus. Auf Sie alle!“, sagte Bundesminister Karsten Wildberger. „Denn das ist Ihre Arbeit. Und die war gerade im ersten Jahr, in dem noch so viel Aufbauarbeit geleistet werden musste, nicht leicht. Jetzt gewinnen wir spürbar an Tempo und Momentum. Aus Ideen werden Prototypen, aus Prototypen werden Anwendungen – und aus Anwendungen entsteht Wirkung“. Das Digitalministerium trage durch schnelle Entscheidungen, effiziente Umsetzung und echte Entlastung dazu bei, die Lebensqualität der Menschen in Deutschland zu verbessern und die Demokratie zu stärken. „Wir haben dieses Ministerium nicht nur gegründet. Wir haben begonnen, etwas zu verändern“.

Die wichtigsten Ergebnisse und Projekte des ersten Jahres

Wir haben seit unserer Gründung im Mai 2025 zahlreiche Initiativen auf den Weg gebracht, um den Staat schneller, digitaler und bürgernäher zu machen:

  • Staatsmodernisierung und Entlastung: Es wurden Reformen mit einem Volumen von 8 Milliarden Euro auf den Weg gebracht (darunter der Bau-Turbo und Reformen des Lieferkettengesetzes), um Verwaltung und Wirtschaft spürbar von Bürokratie zu entlasten.
     
  • Mehr als 280 Maßnahmen aus der Modernisierungsagenda Bund und der föderalen Modernisierungsagenda befinden sich in Umsetzung. Ziel ist es, Bürokratiekosten für die Wirtschaft in Höhe von 16 Milliarden Euro abzubauen und den Erfüllungsaufwand für Bürgerinnen, Bürger, Unternehmen und Verwaltung um weitere 10 Milliarden Euro zu reduzieren.
     
  • Digitale Infrastruktur: Der Telekommunikations-Netzausbau wurde zum überragenden öffentlichen Interesse erklärt, um den flächendeckenden Glasfaserausbau deutlich zu beschleunigen. Parallel fördern wir den Ausbau gezielt dort, wo er sich für die Unternehmen nicht rechnet. 2025 haben wir 386 neue Infrastrukturprojekte bewilligt und rund 1,8 Milliarden Euro in den Glasfaserausbau investiert, vor allem in ländlichen und strukturschwächeren Regionen.
     
  • Deutschland-App und EUDI-Wallet: Dem Bundeskanzler wurde heute die Deutschland-App als Prototyp präsentiert. Sie dient künftig als zentrale Basisinfrastruktur für den sicheren, digitalen Zugang zu Verwaltungsleistungen. Parallel wird die EUDI-Wallet für den Roll-out Anfang 2027 vorbereitet. Ihr Wert entsteht im Alltag, etwa um einen Mobilfunkvertrag abzuschließen, ein Bankkonto zu eröffnen oder beim Altersnachweis. Schon heute entwickeln mehr als 100 Unternehmen Anwendungen in unserer Sandbox.
     
  • Gemeinschaftaufgabe Verwaltungsdigitalisierung: Mehr als 62 Millionen Bürgerinnen und Bürger in gut 2.000 Kommunen können sich bereits heute digital ummelden. Mehr als 2 Millionen Autofahrer nutzen den digitalen Fahrzeugschein auf dem Smartphone.
     
  • Mit der ersten Nationalen Rechenzentrumsstrategie überhaupt setzen wir einen neuen Maßstab. Sie enthält 28 Maßnahmen in drei Handlungsfeldern. Unser Ziel ist klar: Bis 2030 verdoppeln wir die Kapazität von heute drei auf rund sechs Gigawatt. Für Künstliche Intelligenz vervierfachen wir sie auf 500 Megawatt. Darauf entsteht die souveräne Cloud des Bundes.
     
  • Einsatz von Künstlicher Intelligenz: Wir bringen KI in den Verwaltungsalltag: mit Projekten wie SPARK (zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren), KIPITZ als zentralem KI-Portal für mehr als 120.000 Bundesbeschäftigte und dem Agentic AI Hub, in dem Kommunen und KI-Start-ups gemeinsam an Produkten arbeiten.
     
  • Wir denken digital auch international – und handeln gemeinsam mit starken Partnern. Mit Kanada haben wir den Zusammenschluss von Cohere und Aleph Alpha unterstützt. Daraus entsteht ein globaler KI-Champion mit kanadischen Wurzeln und deutsch-kanadischer Zukunft.
     
  • Der deutsch-französische Souveränitätsgipfel hat gezeigt: Europa kann führen. 18 Partnerschaften und 12 Milliarden Euro Investitionen sind ein starkes Signal dieser Zusammenarbeit.
     
  • Mit Indien haben wir in Neu-Delhi einen deutsch-indischen KI-Pakt vereinbart. Indische KI- und Softwarekompetenz trifft auf deutschen Mittelstand, Start-ups und Industrie 4.0. Wir bündeln diese Stärken und füllen das Freihandelsabkommen mit Leben.
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