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Bundesdigitalminister Karsten Wildberger beim Ostdeutschen Wirtschaftsforum 2026

Austausch mit Start-up-Community

Am 2. Juni 2026 ging es für Digitalminister Karsten Wildberger zum Ostdeutschen Wirtschaftsforum (OWF) nach Bad Saarow, das vom 31. Mai bis 2. Juni unter dem Motto „Eine neue (Un)Ordnung“ stattfand. Neben einer Keynote und einem Bühnengespräch nutze er die Chance, sich am Rande der Veranstaltung mit Start-ups und de:hubs auszutauschen. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundesministerin Katharina Reiche nahmen am OWF teil.

Keynote von Bundesdigitalminister Karsten Wildberger

In seiner Keynote betonte der Digitalminister die Bedeutung der digitalen Transformation und des Wachstums für die Menschen und Unternehmen in Deutschland, insbesondere in Ostdeutschland. Er erklärte, dass es darum gehe, Vertrauen, Hoffnung und Würde zu stärken und Fortschritt spürbar zu machen. Die Bundesregierung setze auf vier Hebel: Staatsmodernisierung, digitale Infrastruktur, Verwaltungsdigitalisierung und Souveränität sowie Künstliche Intelligenz, um ein starkes und funktionierendes Deutschland zu schaffen. Dabei würden konkrete Maßnahmen und Erfolge vorgestellt, aber auch Herausforderungen und notwendige Verbesserungen benannt. Seine Keynote schloss er mit einem Appell an die gemeinsame Verantwortung von Wirtschaft, Staat und Gesellschaft, um Vertrauen und Zuversicht zu stärken und das Land voranzubringen.

Anknüpfend an die Keynote ging es für den Digitalminister ins Bühnengespräch zum Thema „Digitale Transformation konkret: Was Staat und Wirtschaft jetzt gemeinsam umsetzen müssen“ mit Dr. Michael Ameling, Präsident der SAP Business Technology Platform. Hier stand er Rede und Antwort zu den Fragen, was jetzt konkret anders werden müsse, damit Digitalisierung Tempo aufnimmt, Investitionen schneller wirken und aus Technologie tatsächlich neue Wertschöpfung entsteht? Und wie Deutschland – gemeinsam mit seinen Regionen – im internationalen Wettbewerb weiter aufschließen kann.

Netzwerken: StartUp-Community und de:hub-Initiative

Das OWF bot gute Gelegenheit, die Zusammenarbeit mit den drei Hubs in Ostdeutschland weiter zu vertiefen und ein Signal an die Start-up-Community zu senden. So tauschte sich Karsten Wildberger am Rande der Veranstaltung mit Vertreterinnen und Vertretern ausgewählter ostdeutscher Start-ups und de:hubs aus. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die ostdeutsche Digitalwirtschaft sowie die aktuellen Hürden der Digitalisierung. 

Über die de:hub-Initiative

Die de:hub-Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) und des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) agiert als Brückenbauer zwischen Start-ups und Mittelstand. Die Hubs decken die wichtigsten Zukunftsbranchen ab und sind in allen Bundesländern zu finden. Sie vernetzen Start-ups, etablierte Unternehmen, Wissenschaft und Politik und machen Innovation praktisch erlebbar. So entstehen Win-Win-Situationen für alle Beteiligten: Start-ups bekommen Zugang zu Kundinnen und Kunden und können schneller wachsen.

Über das OWF

OWF ist die führende Wirtschaftskonferenz in Ostdeutschland. Ziel des OWF ist es, die Chancen und Herausforderungen des Wirtschaftsstandorts mithilfe des Transformationsbarometers aufzuzeigen, relevante Akteure und Akteurinnen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft zu vernetzen und Lösungsansätze für die Strukturwandel- und Transformationsprozesse zu erarbeiten, die den Standort prägen.

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