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Mit industrieller KI zum Wettbewerbsvorsprung: Karsten Wildberger auf der HANNOVER MESSE 2026

Für Digitalminister Karsten Wildberger ging es am Montag zur HANNOVER MESSE 2026, bei der sich dieses Jahr alles um den konkreten Nutzen von Künstlicher Intelligenz für produzierende Unternehmen dreht.

Über 3000 Aussteller – darunter auch viele deutsche Unternehmen – zeigen aktuell auf der weltweit führenden Industriemesse, wie das gezielte Zusammenspiel von industrieller KI, Robotik und Automatisierung unmittelbar zu messbaren Wettbewerbsvorteilen führt. Neben einer Keynote und einer Panel-Teilnahme standen für den Digitalminister am Montag auch bilaterale Gespräche und ein Messerundgang auf dem Programm. Zudem unterzeichnete er eine KI-Erklärung mit Brasilien. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz besuchte am Montag die Messe. 

Wichtige Allianz: Deutschland und Brasilien vertiefen Zusammenarbeit

Am Rande der Veranstaltung besiegelten Karsten Wildberger und der brasilianischen Vizeminister für Wissenschaft, Technologie und Innovation, Luis Fernandes, eine weitreichende KI-Partnerschaft. Beide Länder wollen günstige Rahmenbedingungen schaffen für gemeinsame Aktivitäten in den Bereichen Industrielle KI und digitale Infrastruktur, souveräne Datennutzung, Recheninfrastruktur, KI für die digitale Verwaltung sowie die Stärkung des Ökosystems und gemeinsame Finanzierung.

„Mit der heute beschlossenen KI-Partnerschaft bauen wir eine Brücke, von der auch unsere Start-ups und der Mittelstand in einem der dynamischsten Digitalmärkte der Welt profitieren können“, so Wildberger.

Panel und Keynote: KI als Chance 

Im Panel „AI: Chance für Deutschland und Europa“ mit Minister Wildberger wurde das Thema KI als industriepolitische, infrastrukturelle und ordnungspolitische Aufgabe beleuchtet. Im Mittelpunkt der Diskussion: Das Zusammenspiel von Cloud- und Recheninfrastruktur, industriellen Anwendungen, Datenverfügbarkeit, Energie- und Automatisierungskompetenz sowie europäischen Rahmenbedingungen für Skalierung und Wettbewerbsfähigkeit. Hier gibt es die komplette Keynote des Ministers

Messerundgang: Einblicke in deutsche Spitzentechnologie

Beim Rundgang über das Messegelände war Digitalminister Wildberger sichtlich fasziniert: „Es ist wirklich beeindruckend zu sehen, was hier alles geboten wird – auch von deutschen Unternehmen, die weltweit führend in ganz, ganz vielen Technologiebereichen sind.“ So ließ sich der Minister unter anderem einen Datenraum-Demonstrator vorstellen, der in Zusammenarbeit zwischen dem VDMA und dem brasilianischen IoT-Branchenverband ABINC entwickelt wurde. Der Demonstrator zeigt die Echtzeit-Verknüpfung industrieller Prozessdaten aus Brasilien und der EU in Form eines digitalen Produktpasses nach europäischen Standards– quasi ein digitales Bindeglied zwischen zwei Industrienationen – für mehr Transparenz, Effizienz und Vertrauen in globalen Lieferketten. Am Stand von Siemens ließ er sich zeigen, wie man eine Roboteranlage mit einer Voice-Schnittstelle innerhalb kürzester Zeit neu programmieren kann. Bei SEW Eurodrive, einem führenden Unternehmen im Bereich der Antriebstechnik, bekam er einen Einblick, wie das Unternehmen eine ganze Industrie-/Logistikanlage mit Robotern autonom betreibt. Fazit des Ministers: „Eine tolle Veranstaltung! Ich gehe mit guter Energie wieder nach Berlin!“

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