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Mobile World Congress in Barcelona

Größte Mobilfunkmesse Europas

Eine starke europäische Telekommunikations- und Infrastrukturindustrie war für uns das bestimmende Thema auf dem Mobile World Congress (MWC) Anfang März in Barcelona. Die größte Mobilfunkmesse Europas nutzte Bundesdigitalminister Wildberger für den engen Austausch und die Abstimmung mit europäischen Amtskolleginnen und -kollegen sowie Branchenvertreterinnen und -vertretern.

Keynote beim GSMA-Panel „The Tech Sovereignty Trade-Off“

In seiner Keynote auf der Ministerial-Stage ging es Minister Wildberger um die Bedeutung digitaler Infrastruktur als Rückgrat einer souveränen digitalen Zukunft. Er forderte von Europa die Übernahme einer führenden Rolle in der Netzwerkinfrastruktur. Als Beispiel für erfolgreiche digitale Ambitionen berichtete er von Indiens Fortschritten mit dem Bharat Telecom Stack und der Unified Payment Interface (UPI). Es ist notwendig, eigene Technologien zu entwickeln, um Abhängigkeiten zu vermeiden und Innovation zu fördern. Abschließend betonte er die Bedeutung von Investitionen in Schlüsseltechnologien und eine verantwortungsvolle, widerstandsfähige und menschenzentrierte Technologieentwicklung.

Bilaterale Treffen und Roundtables

Beim Runden Tisch der EU-Minister beriet sich Wildberger mit Teresa Ribera, Exekutiv-Präsidentin der Europäischen Union, seinem spanischen Amtskollegen Oscar Lopez Agueda, Zyperns stellvertretendem Digitalminister Nicodemos Damianou und Vertreterinnen und Vertreter der Digitalwirtschaft. Im Fokus der Gespräche standen die digitale Souveränität, KI-Regulierung und der Ausbau von 5G und 6G Netzen.

Beim deutsch-spanischen Business-Roundtable besprachen sich beide Minister zur KI-Champions-Initiative. Mit deutschen und spanischen KI-Start-ups ging es darum, die Zusammenarbeit zu stärken.

Zudem fanden weitere bilaterale Gespräche statt, unter anderem mit Vertretern der Global System for Mobile Communications Association (GSMA), die seit 1987 Veranstalter des Kongresses ist, und dem stellvertretendem Digitalminister Zyperns, Nicodemos Damianou.

Unternehmen präsentierten digitale Innovationen

Beim Ausstellungsrundgang über die Fachmesse ging es unter anderem zur Deutschen Telekom, Cisco, Vodafone und Nokia. Zudem gab Bundesdigitalminister Wildberger den Start des Kompetenzzentrums für smarte Konnektivität (KSK) bekannt. Das KSK hat die Aufgabe, die wirtschaftlich tragfähige Einführung digitaler Konnektivitätslösungen in Deutschland zu beschleunigen und damit die Wettbewerbsfähigkeit, Innovationskraft und staatliche Handlungsfähigkeit zu stärken.

Deutsche Unternehmen vorne mit dabei

Der MWC zeigte eindrucksvoll, welchen Beitrag deutsche Unternehmen mit smarten Technologien leisten – für eine digital souveräne Zukunft Europas.

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