
, Aktuelle Meldung
Umfrageergebnisse zur neuen Förderrichtlinie für digitale Technologien
Innovation entsteht dort, wo Forschung, Unternehmertum und Anwendung zusammenkommen
Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung hat eine Online-Konsultation zur Erarbeitung einer neuen Förderrichtlinie durchgeführt. Ziel der Förderrichtlinie ist es, den Transfer digitaler Schlüsseltechnologien – insbesondere Künstlicher Intelligenz – aus der Forschung in marktwirksame Anwendungen deutlich zu beschleunigen und dabei ethische, technische und sicherheitsbezogene Standards sicherzustellen.
Konsultation für betroffene Unternehmen und Organisationen
Die Online-Beteiligung diente dazu, die Zielgruppen frühzeitig einzubinden, deren Bedarfe zu erfassen und die Förderrichtlinie praxisnäher zu gestalten. An der Umfrage konnten Unternehmen (insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sowie Start-ups), Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, öffentliche Einrichtungen und Verwaltungen sowie Vereine und gemeinnützige Organisationen teilnehmen. Die Umfrage lief vom 2. März 2026 bis zum 23. März 2026.
Was die Umfrage-Ergebnisse zeigen
- Bessere Unterstützung bei der Erweiterung und beim Markteintritt
- Stärkere Zusammenarbeit zwischen Forschung und Wirtschaft
- Fokus auf nutzbare Anwendungen und praktische Nutzung
- Mehr Planungssicherheit für innovative Projekte
- Schnellere und weniger bürokratische Förderprozesse
- Gezielte Förderung von Künstlicher Intelligenz und Schlüsseltechnologien
Die vollständig ausgewerteten Ergebnisse der Umfrage finden Sie hier: Auswertung der Stakeholder-Umfrage zur Förderung digitaler Schlüsseltechnologien [PDF, 3 MB]
Die eingegangenen Hinweise helfen uns, die neue Förderrichtlinie entsprechend zu entwickeln. Die Ergebnisse der Konsultation fließen daher in die Ausarbeitung der Förderrichtlinie ein. Die Veröffentlichung der Richtlinie und des ersten Förderaufrufs ist derzeit für die zweite Jahreshälfte 2026 vorgesehen.
Hintergrund: Von der Forschung auf den Markt
Deutschland und Europa sind zwar in der Grundlagenforschung weit vorne, dennoch gelingt der Spagat zwischen wissenschaftlicher Publikation und marktreifem Produkt nur selten. Ziel der Förderrichtlinie ist es daher, dieses „Valley of Death“ zu überwinden und den Fokus bei digitalen Schlüsseltechnologien und Künstlicher Intelligenz weg von der Theorie hin zur Marktreife zu rücken. Damit will man Deutschland als Spitzenstandort für digitale Zukunftstechnologien positionieren und zugleich die Wettbewerbsfähigkeit sowie die digitale Souveränität stärken. Besonders kleine und mittlere Unternehmen sowie Start-ups werden gezielt einbezogen, um den Transfer in neue Geschäftsmodelle und konkrete Anwendungsfelder zu beschleunigen. Damit werden zentrale Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt.