
, Interview
„Es ist noch nicht zu spät“
Digitalminister Karsten Wildberger erklärt im Interview mit der Zeit, wie sich Deutschland beim Thema künstliche Intelligenz gegen die Dominanz von China und den USA wehren kann - und wie er selbst die Technologie im Alltag nutzt.
DIE ZEIT: Herr Minister, wann haben Sie das letzte Mal eine KI genutzt?
Wildberger: Heute Morgen.
ZEIT: Welche?
Wildberger: Claude von Anthropic. Um Gedanken zu strukturieren. Persönliche Gedanken.
ZEIT: Wie kann man sich das vorstellen, wenn Sie morgens mit Ihrer KI sprechen?
Wildberger: Also erst mal, um das klar zu sagen: Das benutze ich ausschließlich für persönliche, private – und nicht vertrauliche - Dinge. Ich gebe der KI dann meine eigenen Gedanken, oft noch etwas unstrukturiert und sage: „Strukturiere mir das bitte, gib mir noch zwei, drei Ideen.“ Dann denke ich darüber nach, spreche es nochmal ein. Meistens sind das vier, fünf Schleifen.
ZEIT: Wie oft am Tag nutzen Sie die KI?
Wildberger: Das können schon mal ein, zwei Stunden am Tag sein.
ZEIT: Sie nutzen selbst also eine KI aus den USA. In der Vergangenheit aber haben Sie häufiger angemahnt, dass Europa selbst aktiver in der KI-Entwicklung werden muss. Warum ist eine europäische KI so wichtig?
Wildberger: Lassen Sie mich das einordnen. Es gab in den letzten 20 Jahren so viele technologische Umbrüche, an denen wir in Deutschland und Europa nicht ausreichend teilgenommen haben. Eine europäische Cloud im Weltformat wäre wichtig gewesen. Eine Social-Media-Plattform aus Europa ebenso. Wir sehen heute, wie viel Wertschöpfung in diesen Geschäftsmodellen entstanden ist – und wir partizipieren kaum, sind meist nur Kunde. Und jetzt stehen wir im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz – die wahrscheinlich mächtiger ist als alles, was wir bisher kennen.
ZEIT: Und warum haben wir nicht teilgenommen?
Wildberger: Weil wir uns in Deutschland 20 Jahre lang stark damit beschäftigt haben, unsere etablierten Geschäftsmodelle zu verteidigen, die ja auch hervorragend gelaufen sind. Das ist grundsätzlich richtig, das muss man auch tun. Aber Zukunft entsteht nur, wenn ich mindestens genauso viel Energie dafür verwende, Neues zu schaffen. Heute sehen wir, wie viel Wertschöpfung - und auch wie viele Abhängigkeiten - entstanden sind, weil wir bei entscheidenden Innovationen nicht mitgemacht haben. Bei KI muss das anders laufen. Die Entwicklung kommt so oder so. Wir sind spät dran, wir liegen zurück. Aber wir können noch aufholen und haben die Chance, KI nach unseren Werten und Vorstellungen zu entwickeln.
ZEIT: Die KI Grok von Elon Musk lobt den Besitzer selbst als "außergewöhnlich gutaussehend”. Das chinesische DeepSeek ist leistungsfähig, beantwortet aber Fragen zu Menschenrechtsverletzungen nicht. Geht es bei er KI nicht auch um Werte?
Wildberger: Ich nutze diese Anbieter nicht – aus den von Ihnen genannten Gründen. Aber klar ist auch: KI wird in Zukunft auch in Deutschland Teil des täglichen Lebens sein. Und sie sollte am Ende das widerspiegeln, was unsere Werte ausmacht. Wie schaffen wir Transparenz darüber, auf welchen Informationen sie beruht? Wie sorgen wir für Ausgewogenheit? Dient so eine Maschine den Menschen und der Gesellschaft – oder umgekehrt? Ist sie freiheitlich? Stärkt sie die Demokratie? Und gerade wegen dieser Werte dürfen wir uns nicht in neue Abhängigkeiten begeben.
ZEIT: Wir sehen aber, dass China bereits in vielen Bereichen dominiert, die USA haben in ihrer Sicherheitsstrategie Europa faktisch zum Rivalen erklärt und gleichzeitig ihre KI-Führerschaft explizit zum Kern nationalen Interesses erklärt. Wie schauen Sie auf diese Entwicklung?
Wildberger: Ich war gerade bei einem G7-Treffen in Kanada und habe dort noch einmal sehr klar die amerikanische Perspektive gehört. Die sagen: Wir bauen den globalen KI-Tech-Stack. Ihr dürft sehr gerne auf dieser Grundlage aufsetzen und darauf Innovationen entwickeln. Das reicht aus meiner Sicht aber nicht. Ich glaube grundsätzlich an die Freundschaft mit den USA. Ich glaube an Partnerschaften – aber auf Augenhöhe. Vor allem müssen wir selbst viel stärker an der technologischen Wertschöpfung teilhaben und unseren Anspruch auf technologische Führungsfähigkeit wieder sichtbar machen. Ich wundere mich, dass wir diese Abhängigkeitsdebatte erst jetzt in dieser Form führen. Das ist doch nichts Neues. Warum dauert es so lange, bis wir aufwachen? Das verstehe ich nicht. Und genau deshalb setze ich mich dafür mit aller Kraft und Entschlossenheit ein.
ZEIT: Sie sind seit einem halben Jahr Minister, was ist Ihre Erklärung?
Wildberger: Uns ist etwas abhandengekommen, was Deutschland immer ausgezeichnet hat: der Erfindergeist und der Blick auf bahnbrechende Technologie als Chance, nicht als Risiko. Natürlich muss die Politik den richtigen Rahmen setzen. Die Art der Regulierung, die wir in den letzten Jahren hatten, auch in der EU, hat vielfach dazu geführt, dass Unternehmen digitale Lösungen und Geschäftsmodelle eher im Ausland entwickeln. Wr alle müssen uns hinterfragen: Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft. Es geht nur zusammen.
ZEIT: Aber braucht man nicht genau diese Regeln, um die Werte zu verankern?
Wildberger: Ja natürlich. Aber wir müssen aufpassen, dass Regeln Innovation nicht ausbremsen. Das ist kein Widerspruch. Grundrechte sind nicht verhandelbar – die gilt es zu schützen. Aber die Art der Regulierung, wie wir sie in den letzten Jahren praktiziert haben, legt Unternehmen zu viele Pflichten auf und führt zu Verunsicherung. Wir brauchen erst einen Markt mit Produkten – und dann können wir regulieren. Und: Es ist ja nicht nur die Politik! Oft wird so getan, als hätten wir hier ein deutsches NVIDIA, wenn wir nur andere Regeln hätten. So einfach ist es nicht. Da müssen wir uns alle gemeinsam, auch die Wirtschaft, an die Nase fassen.
ZEIT: Die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte in der vergangenen Woche, dass über die Regulierung von KI “die nächste große Schlacht” mit den USA bevorstehe. Teilen Sie das?
Wildberger: Für mich gibt es zwei große Fragen: Wie nehmen wir aktiv und führend an dieser Technologie teil – und zwar auf zwei Ebenen: im Fundament, also bei Basismodellen, Rechenkapazität und Talenten; und in der Anwendung, also bei der Entwicklung und schnellen Verbreitung neuer KI-Lösungen in Wirtschaft und Verwaltung? Und wie gestalten wir eine Regulierung, die Entwicklung ermöglicht und zugleich KI-Risiken wirksam begegnet? Dazu gehört, dass wir den DSA und DMA schützen müssen. Im Kern verteidigen sie unser Rechtssystem und unsere Werte in der digitalen Welt. Es geht um unsere Zukunft und unsere Freiheit. Gleichzeitig gibt es einen großen Strauß an Regulierungen, der für unsere Innovationskraft entscheidend ist – gerade wenn es um die Entwicklung von KI-Lösungen geht. Wenn wir KI in Europa weiter so regulieren wie in den vergangenen Jahren, stärken wir am Ende vor allem amerikanische Konzerne – und machen es unseren Unternehmen, unseren Start- und Scale-ups zu schwer, wirklich innovativ zu sein und zu wachsen. Ich will einen echten Wettstreit um die besten Technologien, die besten menschenzentrierten KI-Lösungen. Und nicht die Rolle eines regulierten Absatzmarkts für fremde Technologien.
ZEIT: Es gibt durchaus Reaktionen auf die amerikanische Übermacht. Zuletzt hat die EU-Kommission eine 120 Millionen Euro Strafe gegen X verhängt, ein anderes Verfahren gegen Google eröffnet, wegen seiner KI-Angebote. Ist das ein Weg, um gegen die Überlegenheit der US-Angebote anzugehen?
Wildberger: Bisher habe ich vor allem über Innovation gesprochen. Hier geht es um einen anderen Bereich. Die Marktregulierung in Europa halte ich für extrem wichtig, sie stellt sicher, dass geltendes Recht aus der physischen Welt auch Online gilt. Dass mächtige Geschäftsmodelle nicht marktdominant werden – unabhängig von ihrer Herkunft. Das hat etwas damit zu tun, wie wir selbstbestimmt leben. Insofern begrüße ich das.
ZEIT: Die US-Regierung vermischt diese Ebenen aber, sie hat sich massiv über die Strafen beschwert und macht sie zum Teil ihrer geopolitischen Agenda. Wie geht man damit um?
Wildberger: Hier geht es um Werte, die gehören für mich nicht in eine handelspolitische Debatte. Diese beiden Welten dürfen nicht vermischt werden. Wir sind ein wichtiger Handelspartner, und das sollten wir selbstbewusst und klar deutlich machen.
ZEIT: Für die US-Produktion von Hochleistungschips sind Teile von Zeiss aus Deutschland und Maschinen von ASML aus den Niederlanden absolut unverzichtbar. Warum sollten Deutschland und Europa das in Zukunft nicht auch strategischer einsetzen?
Wildberger: Ich glaube, es ist allen bekannt, dass wir auch wichtige Elemente der Wertschöpfungsketten halten. Wir pflegen einen partnerschaftlichen Stil und setzen eher auf konstruktiven Dialog.
ZEIT: Sie selbst haben zuletzt mehrere Rechenzentren eröffnet. Es sollen in Europa sogenannte Gigafabriken entstehen. Doch das ist immer noch nur ein Bruchteil dessen, was in den USA von einzelnen Firmen allein investiert wird. Wenn wir ernst nehmen, was Sie sagen. Reicht das?
Wildberger: Egal, was man erreichen will - irgendwo muss man anfangen. Wir genehmigen, bauen, und eröffnen Rechenzentren, die für uns neue Maßstäbe setzen. Das ist das Fundament. Entscheidend ist aber, dass daraus schnell Anwendungen entstehen, die in die Breite kommen – in Unternehmen, Verwaltung und Forschung. In Jülich steht jetzt mit JUPITER Europas schnellster Rechner, Nummer vier weltweit. Außerdem wurden im Rahmen unseres europäischen Digitalgipfels mehrere Konsortien geschmiedet, in denen Unternehmen insgesamt mehr als 12 Milliarden Euro investieren. Zum Beispiel arbeitet SAP mit dem französischen KI-Unternehmen Mistral zusammen. Das sind wichtige Marktteilnehmer, die etwas bewegen können.
ZEIT: Die Wirtschaftsministerin Katharina Reiche hat zuletzt die Prognose für den zukünftigen Strombedarf gesenkt. Wie passt das mit Ihren Vorhaben zusammen?
Wildberger: Der Energiebedarf für KI wird steigen - das sieht auch Katherina Reiche so, die gerade unser Energiesystem wieder aufs richtige Gleis setzt. Kurzfristig werden wir genug Strom haben, um die Rechenkapazitäten hochzufahren. Auch für weitere Gigafabriken können wir die Bedarfe abbilden. Mittel- und langfristig wird es aber Herausforderungen geben, die wir lösen müssen.
ZEIT: Lässt sich der Vorsprung der US-Unternehmen so tatsächlich aufholen?
Wildberger: Die USA und China liegen weit vorne. Aber es ist noch nicht zu spät. Bei KI ist das Rennen noch offen – nur ist das Zeitfenster knapp. Es gibt noch viel Raum für Innovation: viele ungelöste Fragen, viele Möglichkeiten für neue Entdeckungen. Deshalb sollten wir einen eigenen, differenzierten Weg gehen – nicht einfach nur kopieren. Natürlich brauchen wir dafür Rechenkapazitäten, eine Regulierung, die Innovation mehr Raum gibt, oder eine Finanzierung, die Skalierung möglich macht. Aber wir haben auch hervorragende Ausbildung, Forschung und viele Talente. Wir sitzen auf unglaublich wertvollen Datenschätzen in unseren Unternehmen. Wir müssen unsere Stärken nur wieder freilegen – und mutiger werden. Und jetzt gilt: umsetzen, nicht länger reden.
ZEIT: Sie haben mit Blick auf die deutsche Industrie immer wieder davon gesprochen, dass auch für sie die Karten durch KI neu gemischt werden. Wie meinen Sie das?
Wilberger: Ich glaube, führend werden die Nationen sein, die ihre Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft so aufstellen, dass KI in alle Prozesse hineinwirken kann. Es geht um ein System, das KI und ihre Weiterentwicklung schnell aufnehmen und produktiv nutzen kann- und damit einen echten Wachstumssprung auslöst. Wenn wir das gut hinbekommen, können wir den Mittelstand, unsere Industrie, im globalen Wettbewerb mit KI neu aufstellen. Gleiches gilt für die öffentliche Verwaltung. Und darüber hinaus können wir mit KI ganz neue, skalierende Geschäftsmodelle entwickeln. Kurz: eine Nation, die „KI-ready“ ist – und damit den Sprung nach vorn schafft.
ZEIT: Was bedeutet das konkret?
Wildberger: Man kann zunächst jedes Unternehmen und jede Stufe der Wertschöpfung neu denken. Wie sieht künftig eine Kanzlei aus, die die Potenziale von KI ausschöpft? Wie entwickeln wir neue Produkte mithilfe von KI? Wie steuern wir industrielle Produktion mit KI? Wie verbessern wir den Kundenservice? Wie beschleunigen wir die Abläufe in der Verwaltung? Wie forschen wir mit KI? Und wie lösen wir damit komplexe Fragen – etwa in der Energieversorgung oder im Gesundheitsbereich? Wie kann KI dabei helfen, dem Fachkräftemangel zu begegnen?
ZEIT: Geht es also vor allem darum, die bestehenden Industriezweige zu optimieren?
Wildberger: Nein das wird nicht reichen. Die Technologie befähigt uns, ganz neue Fragen zu beantworten. In der Medizin schafft sie die Möglichkeit, neue Medikamente zu entwickeln und Krankheiten zu heilen. Auch in der Grundlagenforschung kann sie uns helfen, vielleicht sogar bei Fragen wie der Kernfusion. Es gibt so viele Fragen und Probleme, bei denen uns heute schlicht die Ressourcen fehlen, sie wirklich zu lösen. Und es gibt längst Beispiele, dass Neues entsteht, dass Durchbrüche gelingen. Dazu brauchen wir mehr Innovation – vor allem durch neue Unternehmen. Wir haben viele erfolgreiche Startups, aber wir brauchen deutlich mehr: für die kritische Masse, für mehr Tempo. Und wir brauchen bessere Lösungen bei der Finanzierung, damit Skalierung in Europa gelingt.
ZEIT: Nicht alle blicken so zuversichtlich auf die Zukunft. 43 Prozent der Deutschen sorgen sich laut einer aktuellen Umfrage vor Auswirkungen der KI auf den Arbeitsmarkt. Was geschieht mit den Menschen, etwa bei dem Maschinenbauer, die durch die KI arbeitslos werden?
Wildberger: Die Sorge um Arbeitsplätze treibt mich um. Und auch die Frage, wie wir künftig zusammenleben. Es gibt viele Fragen, und nicht auf alles haben wir heute Antworten. Aber die schlimmste Antwort wäre, bei dieser Entwicklung nicht vorn dabei zu sein. Angst ist ein schlechter Ratgeber. Wie gesagt: Die KI kommt so oder so. Und ich will mir keine Zukunft vorstellen, in der wir nur Kunde und kein Gestalter sind. Nur, wenn wir selbst daran teilhaben, können wir sie auch gestalten. In vielen Bereichen werden neue Jobs entstehen - dort, wo Menschen und Maschinen zusammenarbeiten. Wir werden, wenn wir es gut machen, auch viele neue Unternehmen sehen. Und wir haben eine alternde Gesellschaft - mit immer weniger Fachkräften. Mit KI können wir einen Wachstumsschub auslösen. Die Wertschöpfung, die dadurch entsteht, gibt uns dann auch den Spielraum, unser soziales Leben und unser Gemeinwesen zu stärken und weiterzuentwickeln.
ZEIT: Brauchen wir dann ein bedingungsloses Grundeinkommen oder eine Robotersteuer?
Wildberger: Ich kann mir durchaus vorstellen, dass das eine Möglichkeit ist. Auf der Suche nach Lösungen darf es keine Denkverbote geben. Aber dazu gehört auch: Wenn Unternehmen hier gut verdienen und hier Steuern zahlen, dann profitieren wir als Gesellschaft davon, deshalb müssen wir erstmal sicherstellen, dass sie auch hier sind. Und ein Grundsatz ist mir wichtig: Wir Menschen wollen etwas Sinnvolles tun. Wir sind ein soziale Wesen, wir leben von Wertschätzung und Ermutigung. Und ich glaube, es wird auch in Zukunft viele sinnstiftende Aufgaben geben, gerade auch im zwischenmenschlichen Bereich, wo uns heute Arbeitskräfte fehlen.
ZEIT: KI-Forscher wie der Nobelpreisträger Geoffrey Hinton warnen seit Jahren vor einer Superintelligenz, die nicht mehr kontrollierbar ist und die Menschheit im schlimmsten Fall auslöscht. Wie sehr beschäftigen Sie solche Szenarien?
Wildberger: Es gibt verschiedene Risiken. Sie sind real, und wir müssen sie ernsthaft adressieren – auch auf globaler Ebene. Dazu müssen wir die Technologie selbst beherrschen. Und wir brauchen die Forschung auf diesem Feld. Wie stellen wir sicher, dass diese Technologie nicht in falsche Hände gerät? Wie schützen wir uns vor neuartigen Cyberangriffen? Wie erkennen wir, welche Informationen auf Fakten basieren – und was von Maschinen erfunden wurde? Wie bleiben wir als Menschen autonom und geraten nicht schleichend in Abhängigkeiten? Wie stellen wir sicher, dass KI kontrollierbare und nachvollziehbare Ziele verfolgt – und dem Menschen dient? Und wie verhindern wir, dass am Ende nur wenige Menschen oder Unternehmen diese mächtige Technologie kontrollieren? Wenn wir es richtig machen, werden Maschinen uns helfen, das Leben besser zu machen als zuvor. Dafür müssen sie aber so gebaut sein, dass sie dem Menschen dienen – und nicht umgekehrt.
Das Interview führten Jakob von Lindern und Fritz Zimmermann.
Es ist am 16.12.2025 erschienen.
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