Zum Inhalt springen
Offizielle Website – Bundesrepublik Deutschland

, Pressemitteilung

Mehr als 60 Millionen Euro für smarte Konnektivität

BMDS fördert Anwendungszentren für Digitalisierung der Wirtschaft

Pressemitteilung 13/2026

Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) hat heute eine neue Förderrichtlinie zur Stärkung smarter Konnektivität in der deutschen Wirtschaft sowie den ersten Förderaufruf veröffentlicht. Mit dem Transfer- und Innovationsprogramm „InnoNT+: Smarte Konnektivität für die Wirtschaft“ wird ein breites Angebot zur Unterstützung des Transfers aus der Forschung in die wirtschaftliche Anwendung geschaffen. Der Bund stellt hierfür bis 2029 mindestens 60 Millionen Euro an Fördermitteln bereit.

Bundesminister Dr. Karsten Wildberger:
„Digitale Netze sind das Nervensystem unserer Wirtschaft. Smarte Konnektivitätstechnologien machen Produktionsabläufe effizienter, beschleunigen Innovationen und steigern die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen. Mit unserer neuen Förderung helfen wir dabei, noch stärker und schneller vom wirtschaftlichen Potenzial der Digitalisierung zu profitieren.“

Ab sofort können sich Konsortien mit Projektideen für branchenspezifische Anwendungszentren bewerben. Die deutsche Wirtschaft soll durch innovative Lösungen in Branchen wie Industrie, Logistik, Gesundheit, Landwirtschaft oder Smart Cities gestärkt werden. Smarte Konnektivitätslösungen sind der entscheidende Hebel für Wettbewerbsfähigkeit, Innovationskraft und digitale Souveränität in diesen Branchen.

Jetzt bewerben: Aufbau von Anwendungszentren für vertikale Industrien

Ab sofort können Skizzen für den Aufbau von Anwendungszentren eingereicht werden. Unternehmen einer Branche haben ähnliche Anforderungen und Herausforderungen bei der Nutzung smarter Konnektivität. Daher sollen sie speziell auf ihre Branche zugeschnittene fachkundige Unterstützung von Branchenexperten erhalten. Das BMDS fördert hierfür branchenspezifischen Anwendungszentren, die durch die aktive Zusammenarbeit mit Unternehmen einen Impuls in die jeweilige Branche geben sollen. 

Ziel ist es, ein Angebot zu schaffen, damit Unternehmen neue Vernetzungslösungen direkt im realen Betrieb erproben und für ihre Bedarfe weiterentwickeln können. Damit die Anwendungszentren eine möglichst breite Wirkung in der jeweils adressierten Branche erzielen können, sollen die eingereichten Bewerbungen dedizierte Branchenkenntnis, relevante technische Expertise und eine schon vorhandene Vernetzung mit dem jeweiligen Sektor vorweisen. Diese Zentren sollen skalierbare Anwendungsfälle identifizieren und in die breite Nutzung überführen.

Die Anwendungszentren arbeiten eng mit dem Kompetenzzentrum Smarte Konnektivität zusammen, das als Schnittstelle zwischen Forschung, Entwicklung und Praxis dient.

Hintergrund: Transfer- und Innovationsprogramm „InnoNT+ - Smarte Konnektivität für die Wirtschaft“

Das neue Transfer- und Innovationsprogramm „InnoNT+ - Smarte Konnektivität für die Wirtschaft“ bietet ein breites Unterstützungsangebot zur Stärkung und Beschleunigung smarter Konnektivität in Unternehmen. Die eng miteinander verzahnten Maßnahmen des Programms zielen darauf ab, Unternehmen bei der Einführung von innovativen Konnektivitätslösungen proaktiv zu unterstützen. Das Programm richtet sich an Anwendungsunternehmen, Technologieanbieter sowie anwendungsorientierte Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Das Programmpapier und die Förderrichtlinie fassen die strategische Verknüpfung der Einzelmaßnahmen zusammen und stehen als Download zur Verfügung. 

Hinweis: 
Projektskizzen für branchenspezifische Anwendungszentren sind entweder zum 13. April 2026 (Stichtag 1) oder zum 6. Mai 2026 (Stichtag 2) einzureichen. Förderrichtlinie, Förderaufruf und Programmpapier sind abrufbar auf der BMDS-Webseite.

Cookies