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Digitalminister reist nach New York

Im Fokus: Rede bei UN-Generalversammlung

Bundesminister Dr. Wildberger ist am Montag, den 15. Dezember 2025, zu einer zweitägigen Reise nach New York aufgebrochen. Im Zentrum stand die Teilnahme am UN-Gipfel „World Summit on Information Society“, bei dem es um die künftigen Regeln für das globale Internet ging. Begleitend führte der Minister am Montag und Dienstag bilaterale Gespräche mit Unternehmen und Vertretern bei den Vereinten Nationen.

Am ersten Tag seiner Reise tauschte sich Karsten Wildberger zunächst bei einem gemeinsamen Mittagessen mit deutschen Unternehmerinnen und Unternehmen aus. Bei Kyndryl, einem IT-Infrastruktur-Unternehmen, dass 2021 aus IBM hervorging und seinen Hauptsitz in New-York hat, traf er CEO Martin Schroeter zu Gesprächen über Staatsmodernisierung und digitale Souveränität. 

Im Deutschen Haus, dem offiziellen Sitz der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen und des Generalkonsulats, traf er Open AI-Vize Joseph Larson zu Gesprächen über den Einsatz von KI-Anwendungen im öffentlichen Sektor. Im Cornell Tech – Tata Innovation Center traf er den Leiter des Subuncu-Labs, Mert Sabuncu, zum Austausch über das Thema KI in der Medizin. 

Am Abend ging es dann zum Abendempfang des „American Council on Germany“ (ACG), bei dem der Minister eine Rede zum Thema „Harnessing Digital Innovation: AI, Data, and the Next Wave of German Competitiveness“ hielt. 

Zweiter Tag im Zeichen der UN-Generalversammlung

Am zweiten Tag ging es dann zur UN-Generalversammlung im UN-Hauptsitz, wo er zunächst in bilateralen Gesprächen mit Präsidentin Annalena Baerbock und Guy Ryder (Under-Secretary-General for Policy) über die Digitalthemen der UN sprach.

Bei der UN-Generalversammlung zum World Summit on the Information Society (WSIS) hielt Minister Wildberger eine Rede, in der er die Position Deutschlands unterstrich: für ein freies, offenes und zensurfreies Internet ohne staatliche Kontrolle über zentrale Internetfunktionen.

Zudem standen bilaterale Gespräche unter anderem mit Norwegen, Indien und Lesotho auf dem Programm. Am Nachmittag ging es zum EU-Side-Event: “WSIS+20 and Beyond: The EU Tech Offer for an Inclusive Digital Future”, bei dem der Minister eine Keynote hielt. 

Am Abend ging es zum Roundtable mit SAP und HPI, bevor es wieder zurück nach Deutschland ging. 

Hintergrund

Der WSIS+20-Prozess soll wichtige Weichenstellungen für die Zukunft der Internet Governance vornehmen, unter anderem geht es um die Zukunft des Internet Governance Forum (IGF). Die Reise unterstreicht Deutschlands Engagement für den Multistakeholder-Ansatz in der Internet Governance.

Fotogalerie New York Tag 2

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