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„Enger austauschen, regelmäßiger, konkreter!“
Digitalminister Wildberger auf der re:publica
Festivalauftritt für Bundesdigitalminister Dr. Karsten Wildberger: Am 19. Mai 2026 war er für Keynote und Diskussion auf der re:publica. Wie jedes Jahr brachte das Event für die digitale Gesellschaft in Berlin Expertinnen und Experten, Kreative und Interessierte zusammen. Motto 2026: #NeverGonnaGiveYouUp.
Der Auftritt auf der re:publica 2026 war etwas Besonderes für Minister Wildberger. Denn im Vorjahr hatte am gleichen Ort, der „Station Berlin“, einer seiner ersten großen öffentlichen Auftritte als frisch ernannter erster Digitalminister stattgefunden. In seiner Keynote zog er Bilanz zum ersten Jahr und sprach über aktuelle Projekte.
Der Dialog „mit denen, die uns antreiben, nerven, fordern und besser machen“ ist wichtig. Der Minister lud die Community ein, weiter gemeinsam am digitalen Deutschland zu arbeiten: „Lassen Sie uns enger austauschen, regelmäßiger, konkreter. Und gerne auch unbequemer, wenn es Deutschland hilft.“
Zur Rede von Bundesminister Wildberger
Wie steht es um die Digitalisierung in Deutschland, Herr Wildberger?
Nach seinem Vortrag stellte sich Karsten Wildberger im Bühnengespräch den Fragen des re:publica-Mitgründers Markus Beckedahl. Hier ging um Plattformregulierung, digitale Souveränität, die Deutschland-App und die Zusammenarbeit von Staat und Zivilgesellschaft. Anschließend machten die beiden einen gemeinsamen Rundgang über die Messefläche des Festivals.
Sie wollen das ganze Panel sehen? Hier geht es zum Youtube-Clip der re:publica!
Weiteres Highlight: KI für die Verwaltung
Im Panel „Agentic AI, Chatbots und automatisierte Systeme in der Verwaltung: Modernisierungsschub oder Risikotechnologie?“, moderiert von Next-Geschäftsführerin Ann Cathrin Riedel, diskutierte Staatssekretär Dr. Markus Richter mit Franziska Heine und Matthias Spielkamp vom Bündnis F5 die Bedeutung agentischer KI für Verwaltungsprozesse. Anhand laufender Projekte aus Bund und Ländern sprachen sie über reale Effizienzgewinne, aber auch über Zielkonflikte: offene Standards versus proprietäre Lösungen, Geschwindigkeit versus Sicherheit oder Automatisierung versus demokratische Kontrolle.
Panel zu Digitaler Souveränität
„Digitale Souveränität heißt am Ende Freiheit, nicht Abschottung“, sagte Thomas Jarzombek, Parlamentarischer Staatssekretär im BMDS. Genau darum ging es im Panel „Who Owns the Future? Digitale Souveränität ohne Grenzen“, an dem neben Jarzombek auch Anna Sophie Herken, Nikolaus Hagl und Rhoda Berger teilnahmen. Gemeinsam diskutierten sie Europas Weg zwischen großen US-Anbietern und eigenen Lösungen aus Open Source, etablierten Unternehmen und Startups.