
, Aktuelle Meldung
KI-Einsatz in Reden des Ministers
KI wird im BMDS als reguläres Arbeitswerkzeug eingesetzt – Inhalt und Verantwortung liegen beim Menschen
Bundesdigitalminister Dr. Karsten Wildberger nutzt KI als Arbeitswerkzeug. Das hat er bereits mehrfach öffentlich gesagt. Der Prozess sieht dabei so aus:
Jede Rede beginnt mit einer Vorbesprechung des Redenreferats mit dem Minister zu Struktur, Wirkung und Kernaussagen. Danach erarbeitet das Redenreferat Inhalt, Argumentation und Struktur. KI kann als Sparringspartner eingesetzt werden: um Gedanken zu ordnen, alternative Formulierungen zu prüfen, Kürzungen vorzuschlagen oder die Struktur zu schärfen. Auch bei Quellen kann KI Hinweise geben – auch die Überprüfung und Validierung muss aber immer gesondert durch Menschen erfolgen, gerade um Fehler und Halluzinationen auszuschließen. Bevor etwas in eine Rede übernommen wird, muss ein Mensch prüfen, ändern und entscheiden.
Im BMDS werden Reden und Gastbeiträge auch mit Unterstützung von KI erarbeitet – entlang des beschriebenen Prozesses. Inhalt, Haltung und Grundstruktur gehen auf das Redenreferat und den Minister zurück.
KI wird im BMDS als reguläres Arbeitswerkzeug eingesetzt – auch bei weiteren Texten, stets eingebettet in einen Prozess mit menschlicher Prüfung und Letztverantwortung. Der maßgebliche Standard lautet: Inhalt und Verantwortung liegen beim Menschen. KI kann unterstützen, aber sie ersetzt weder Zielsetzung noch Struktur, Inhalt, Urteilsvermögen oder politische Haltung. KI ist ein unterstützendes Werkzeug, der Mensch führt.
Politiker arbeiten seit Jahrzehnten mit Redenschreibern, Referaten und Redaktionsstäben. KI ist ein neues, leistungsfähiges Werkzeug zur Unterstützung in dieser Reihe. Minister Wildberger nutzt es als Unterstützung, weil er überzeugt ist, dass Deutschland den produktiven und zugleich maßvollen Umgang mit KI schnell lernen muss. Das gilt für die Wirtschaft, die Verwaltung, und auch für die Politik.