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Gigabitförderung: 85 Anträge im Lückenschluss-Programm eingereicht
Gesamtsumme der beantragten Bundesmittel mehr als 24 Mio. Euro
Pressemitteilung 54/2026
Der Aufruf des Lückenschluss-Programms sowie die regulären Aufrufe zur Förderung des Glasfaserausbaus und von Beratungsleistungen endeten erfolgreich am 15.09.2026. Im Lückenschluss-Programm wurden bis zum Ende des Förderaufrufes 85 Anträge mit einem beantragten Bundesmittelvolumen von rund 24,8 Mio. Euro eingereicht. Die Anträge befinden sich derzeit in der vereinfachten Prüfung.
Bundesdigitalminister Dr. Karsten Wildberger:
„Unser Ziel ist es, Glasfaser in Deutschland flächendeckend auszubauen. Wir freuen uns daher über die hohe Zahl der Anträge in unserem Lückenschluss-Programm, denn damit bringen wir das schnelle Internet gezielt in besonders abgelegene Gebiete.“
Das Lückenschluss-Programm ergänzt seit 2024 die regulären Förderaufrufe der Gigabitförderung und unterstützt den gezielten Glasfaserausbau dort, wo für eine vollständige Erschließung noch kurze Streckenabschnitte fehlen und ein privatwirtschaftlicher Ausbau nicht zu erwarten ist. Der Projektumfang darf hierfür bei höchstens 250 förderfähige Adressen mit maximal 600.000 Euro Gesamtvolumen liegen. Das Lückenschluss-Programm setzt dabei auf Synergiepotenziale mit bestehenden, geplanten oder bereits im Bau befindlichen Netzen. Größere Projekte müssen über den regulären Förderaufruf beantragt werden.
In den vorherigen drei Förderaufrufen des Lückenschluss-Programms wurden insgesamt 337 Förderanträge mit einem Bundesfördervolumen von rund 139 Mio. EUR für rund 35 Tsd. Glasfaseranschlüsse bewilligt.
Auch die regulären Förderaufrufe der Gigabitförderung sind am 15.09.2026 beendet worden. Die Bewilligung förderfähiger Anträge wird bis zum Jahresende erfolgen. Im Rahmen dieser Aufrufe wurden bislang Bundesmittel in Höhe von 18,6 Mrd. bewilligt, womit rund 4,6 Millionen Anschlüsse realisiert werden.
Weiterführende Informationen
www.gigabitfoerderung.gov.de – Lückenschluss-Programm 2026